Worum es geht

Verhinderung von Gewalttaten

Wir alle sind mitverantwortlich

Im Vorfeld von schweren Gewalttaten in partnerschaftlichen oder familiären Beziehungen, unter Privatpersonen, an Arbeitsplätzen, gegen Mitglieder von Behörden und Institutionen oder gewalttätigem Extremismus künden oftmals Warnsignale eine mögliche Tatausführung an.

Die Bevölkerung erwartet zunehmend, dass die Behörden nicht nur in Notsituationen einschreiten, sondern rechtzeitig vor Gefahren schützen; dass sie ernstzunehmende Anzeichen und Hinweise untereinander austauschen und alles unternehmen, um heikle Situationen zu entschärfen.

An diesem Punkt setzt das Kantonale Bedrohungsmanagement an. Alle Mitarbeitenden in öffentlichen Diensten, Ämtern, Institutionen, Schulen usw., die solche Anzeichen wahrnehmen, sind mitverantwortlich dafür, dass Gewalteskalationen verhindert werden können.

Kernaufgaben

Bedrohungsmanagement heisst:

Erkennen

Warnsignale frühzeitig erkennen; die zuständigen Stellen informieren

Einschätzen

Informationen gewinnen; Risiko fundiert einschätzen

Entschärfen

Fallmanagement interdisziplinär durchführen

Ansprechperson Kantonales Bedrohungsmanagement

Ansprechperson Kantonales Bedrohungsmanagement

Namentlich bezeichnete Ansprechpersonen bei Behörden und Institutionen übernehmen eine wichtige Funktion und sind Teil des kantonsweiten KBM-Netzwerks. 

Haben Sie innerhalb Ihrer eigenen Organisation noch keine Ansprechperson und interessieren sich dafür oder Sie hätten gerne mehr Informationen darüber?

Dann melden Sie sich bei uns unter der Telefonnummer 044 295 92 23 oder per Mail oder verschaffen Sie sich auf unserer Website einen weiteren Überblick:

 

Erweiterte Kampagne Stopp Gewalt gegen Frauen

Null Toleranz bei Belästigung, Übergriffen und Gewalt im öffentlichen Raum

Die Kantonspolizei, Staatsanwaltschaft und Kantonale Opferhilfe des Kantons Zürich erweitern die gemeinsame Kampagne "Stopp Gewalt gegen Frauen". Anfang Juli 2020 erfolgte die Aufschaltung der gleichnamigen Website zum Thema häusliche Gewalt. Null Toleranz bei Belästigung, Übergriffen und Gewalt im öffentlichen Raum ist die Kernbotschaft der erweiterten Kampagne. Für Betroffene wird der Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten vereinfacht.

Coronavirus: Schwierige Zeiten gut meistern!

Coronavirus: Schwierige Zeiten gut meistern!

Die Corona-Krise hat uns alle fest im Griff. Die Einschränkung unserer Bewegungsfreiheit und sozialen Kontakte zur Eindämmung des Coronavirus hat grosse Auswirkungen. Ein Ende dieser Situation ist vorderhand nicht absehbar. Und das kann Unsicherheiten, Ängste, Sorgen und Konflikte auslösen. Bewährte Hilfestellungen und Verhaltenstipps aus der psychologischen Praxis und Forschung können uns helfen, diese Situation bestmöglich zu meistern. Eine Auswahl hilfreicher Tipps finden sie im "Informationsblatt Coronavirus".

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Ansprechperson - Mutationen

Die Ansprechperson KBM bildet das Bindeglied zu den Fachstellen der Polizei. Damit dieses Netzwerk lückenlos genutzt werden kann, sind wir bei personellen Mutationen oder technischen Änderungen (z.B. neue E-Mail-Adresse) auf Ihre Mitteilung über unsere Web-Seite www.kbm.zh.ch (Kontakt) angewiesen. Besten Dank für Ihre rechtzeitige Mitteilung. 

Radikalisierung und gewalttätiger Extremismus

Radikalisierung und gewalttätiger Extremismus

Warnsignale frühzeitig erkennen und die zuständigen Stellen informieren, das gilt auch bei Hinweisen auf Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus. Egal um welche Art von Extremismus es sich handelt: Für das Einschätzen besorgniserregender Hinweise steht den Partnern des KBM die Interventionsstelle gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus (IRE) der Kantonspolizei Zürich zur Seite. In Zusammenarbeit mit den Ansprechpersonen vom Kantonalen Bedrohungsmanagement kann die Polizei somit Massnahmen treffen, um Anzeichen von Radikalisierung und Extremismus frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken.

Weitere Informationen auf: zh.ch/Extremismus

Radikalisierung und Extremismus erkennen

Videoclip und Erklärvideo

 

In Zusammenarbeit mit der Bevölkerung trifft die Polizei Massnahmen, um Anzeichen von Radikalisierung und Extremismus frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Sie können dabei mithelfen: Achten Sie auf Merkmale möglicher Radikalisierung. Werden in Ihrem Umfeld extremistische Meinungen propagiert? Kommt es gar zu extremistisch motivierten, strafbaren Handlungen? Melden Sie der Polizei Ihre Feststellungen.